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Tarifinformation Garten- und Landschaftsbau

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Arbeitgeberangebot: 2,25 % ab dem 1. September 2001 bis zum 31. März 2003 ohne rückwirkende Zahlung.

Das war das Angebot des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau am 22. August 2001 in der vierten Tarifverhandlungsrunde im Garten- und Landschaftsbau in Frankfurt. Dabei soll der Landschaftsgärtner nach der Arbeitgebervorstellung nur eine Lohnerhöhung von 1 % erhalten.

"Wenn die Industriegewerkschaft Bauen - Agrar - Umwelt mit uns (dem Arbeitgeberverband) bis zum 1. Oktober 2002 ein Fleximodeil vereinbart, erhalten die Gärtner im Garten-und Landschaftsbau ab dem 1. Oktober 2002 eine zusätzliche 'exorbitante' Lohnerhöhung von weiteren 1 %."

Das Volumen des Angebotes auf 24 Monate gerechnet beträgt:

19 Monate x 2,25 % ./. 24 Monate = 1,78 %

plus 6 Monate x 1 % /. 24 Monate = 0.25 %

Gesamt also: 2,03 % für 24 Monate

Die Tarifkommission des Garten- und Landschaftsbaus hat am 22. August 2001 den Arbeitgebern erklärt, dass für sie nur eine Lohnerhöhung mit einer 4 vor dem Komma für ein Jahr auf der Tagesordnung steht. Die Tarifkommission lehnt das Arbeitgeberfleximodell in aller Deutlichkeit ab,

Die Bundestarifkommission für den Garten- und Landschaftsbau bedankt sich bei allen Arbeitnehmern des Garten- und Landschaftsbaus, insbesondere bei der Abordnung von GA-LA-Bauern aus den Bezirksverbänden Rhein-Main, Wiesbaden-Limburg, Gelnhausen-Friedberg und Mittelhessen, die den Arbeitgebern in der Verhandlung erklärten, dass ca. 200 Landschaftsgärtner im Großraum Rhein-Main am Morgen des 22. August 2001 in Warnstreiks sind.

Die Tarifkommission hat sich trotz unverschämtem Angebot bereit erklärt, mit den Arbeitgebern die Verhandlungen am 19. Oktober 2001 fortzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen

nav-pfeil Bezirksverband Münster-Rheine

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