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Westfälische Nachrichten vom 23. August 2001 



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Protest erstmals mit Kollegen aus den Niederlanden

Landschaftsgärtner machen Ärger Luft

Job- Gescher/Kreis Borken. Auch wenn bei der Aktion der Industriegewerkschaft (IG) Bau am Dienstag in Ge­scher nur acht Leute vor Ort waren: Bemerkenswert sei der Protest der Landschaftsgärtner gegen die stockenden Tarifverhandlungen schon gewesen, meint IG-Bau-Bezirkssekretär Heinz Zurheide. Denn: "Erstmals haben wir Unterstützung von niederländischen Gewerkschaftern bekommen", sagt er. So habe denn beim Protest auf dem Gelände des Neubaus der Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland in Gescher-Estern zwar die Forderung nach einer neuen Schlechtwetterregelung und Lohnerhöhung im Vordergrund gestanden, gesprochen habe man aber auch über andere Probleme. Während laut Zurheide nämlich für die holländischen Kollegen bereits eine sozialverträgliche Regelung zur Überbrückung der Schlechtwetterzeit bestehe, stehe die auf deutscher Seite noch aus. Angesichts vieler niederländischer Garten- und Landschaftsbaufirmen, die zur Arbeit nach Deutschland kommen, müsse so eine "Wettbewerbsverzerrung" vermieden werden. Nach Auffassung von Zurheide sei es für niederländische Firmen schon jetzt einfacher, im Nachbarland zu arbeiten, als das umgekehrt für deutsche Firmen der Fallsei. Ausgesucht hatten sich die Gewerkschafter das Gelände der EWG, weil es in Grenznähe liegt. Die Aktion war Teil einer bundesweiten Kampagne der Gewerkschaft.

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Erstmals zusammen mit niederländischen Kollegen protestierten Landschaftsgärtner der IG Bau des Bezirks am Dienstag in Gescher.

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